| Gartechnik | Temperatur / Medium | Beschreibung & Anwendung |
|---|---|---|
| Kochen | ca. 100 °C In sprudelnder Flüssigkeit | Lebensmittel werden vollständig mit Wasser bedeckt gegart. Klassisch für Nudeln, Kartoffeln oder Reis. |
| Dünsten | ca. 100 °C Im eigenen Saft / wenig Fett | Garen unter Zugabe von minimaler Flüssigkeit bei geschlossenem Deckel. Sehr vitaminschonend für Gemüse und Fisch. |
| Dämpfen | ca. 100 °C Im reinen Wasserdampf | Das Gefrier- oder Gargut liegt in einem Sieb über der kochenden Flüssigkeit und hat keinen direkten Wasserkontakt. Ideal für Gemüse. |
| Schmoren | Zuerst heiß, dann ca. 80–100 °C Anbraten + Aufgießen | Kombiniertes Verfahren: Erst scharf anbraten für Röstaromen, dann in etwas Flüssigkeit zugedeckt langsam weich garen (z. B. Gulasch, Rouladen). |
| Pochieren | ca. 75 °C bis 85 °C Knapp unter dem Siedepunkt | Sanftes Garziehen in heißer, nicht kochender Flüssigkeit. Perfekt für empfindliche Speisen wie Eier ohne Schale (verlorene Eier) oder Fischfilet. |
| Blanchieren | ca. 100 °C Kurzes Eintauchen | Lebensmittel (meist Gemüse) werden nur für wenige Minuten in kochendes Wasser gegeben und danach sofort eisgekühlt abgeschreckt, um Farbe und Vitamine zu erhalten. |
| Braten | ca. 140 °C bis 200 °C In heißem Fett ohne Deckel | Garen bei trockener Hitze. Durch hohe Temperaturen bildet sich eine schmackhafte Kruste an der Oberfläche (Maillard-Reaktion). Für Fleisch und Pfannengerichte. |
| Frittieren | ca. 160 °C bis 190 °C Schwimmend in heißem Öl | Das Gargut wird vollständig in heißes Fett eingetaucht, wodurch es rundherum extrem schnell knusprig wird (z. B. Pommes frites). |
| Backen | ca. 100 °C bis 250 °C In trockener, heißer Luft | Garen in einem geschlossenen Ofen durch Strahlungs- und Umlufthitze. Hauptsächlich genutzt für Teigwaren, Aufläufe oder Fleisch (Ofenbraten). |